Fee Brembeck ist eine künstlerische Wundertüte: Sie ist preisgekrönte Kabarettistin, Autorin, studierte Opernsängerin und eine der bekanntesten Slam Poetinnen im deutschsprachigen Raum.
2013 wurde sie deutschsprachige Meisterin im Poetry Slam in der Kategorie U20, 2016 bekam sie den Tassilo-Kultur-Preis der Süddeutschen Zeitung verliehen und 2022 wurde sie mit dem Ernst-Hoferichter-Preis der Stadt München ausgezeichnet, 2023 folgte der renommierte Kabarettpreis „Stuttgarter Besen“ in Holz. 2025 wurde ihr schließlich der Förderpreis des Deutschen Kabarettpreises verliehen.
Die junge Berliner Künstlerin hat ein Jugendbuch im Friedrich-Oetinger-Verlag veröffentlicht, ist in zahlreichen Anthologien vertreten und tourt mit ihren „feeministischen“ Texten durch den deutschsprachigen Raum, aber auch das europäische Ausland. Ihre erste Textsammlung „Feeminismus“ erschien zudem 2019. Seit Herbst 2021 kann man ihr erstes feministisches Sachbuch „Jetzt halt doch mal die Klappe, Mann! Warum wir auf Mansplaining keinen Bock mehr haben“, erschienen im Goldmann Verlag, erwerben.
Von Zeit zu Zeit ist Fee im Fernsehen zu bewundern – beispielsweise bei Nuhr im Ersten, Nightwash, dem NDR Comedy Contest, der ADR Ladies Night, im SWR bei Alfons und Gästen, im MDR bei Olafs Klub, dem Vereinsheim Schwabing im BR oder beim 3sat Festival. Zudem ist sie Teil der Sisters of Comedy und war an der Entwicklung eines neuen Female Comedy Formats für ARD One beteiligt, bei dem sie auch selbst vor der Kamera stand.
Zunächst studierte Fee „nun ach!“ Germanistik, Erziehungswissenschaften und „leider auch“ evangelische Theologie (Quatsch, das hat total Spaß gemacht!) „durchaus mit heißem Bemühn“ in München, unterrichtete an einem Gymnasium und kampierte auf sämtlichen Kleinkunstbühnen, dann zog sie nach Berlin, um noch schnell Operngesang bei Christine Schäfer und Ursula Hesse von den Steinen im Bachelor an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin, sowie im Master an der HMT Leipzig zu studieren und ganz bescheiden ihr Glück zu suchen.
Dafür hat sie unter anderem zusammen mit der Liedpianistin Marlene Heiß ein neues Format gegründet, „AGORÀ – Kunstlied meets Poetry Slam“, und engagierte sich jahrelang im Vorstand der SLAM ALPHAS, einem gemeinnützigen Verein für intersektional feministische Belange auf Bühnen, sowie im Inner Circle von „krea[K]tiv – musiktheater stands up“.
Mittlerweile hat sie die einzig logische Konsequenz aus ihren zahlreichen Studien gezogen und steht hauptberuflich als Kabarettistin auf den Bühnen, zwischendurch singt sie aber schon auch mal eine Hauptrolle in einer zeitgenössischen Oper, beispielsweise 2026 an der Deutschen Oper am Rhein für das UFO oder 2021 in den Neuen Szenen an der Deutschen Oper Berlin.
Gemeinsam mit der Agentur z management erarbeitete sie ihr erstes Soloprogramm „Wenn Schlau das neue Schön wäre“, im Frühjahr 2022 folgte „Erklär´s mir, als wäre ich eine Frau“. Im Dezember 2024 feierte ihr neustes Programm „Komm du erst mal aus meinem Alter!“ Premiere – ihr neustes Programm „How to Frau – das Tutorial, nach dem niemand gefragt hat“ steht im Herbst 2026 aus.
Ergänzend zu all diesen Tätigkeiten arbeitet Fee fortwährend daran, glücklich zu sein und nicht aus Versehen noch was zu studieren.